Über mich

Vom Trainingsgelände in den Verkaufscontainer.

Ich zeige dir nicht, wie man gewinnt oder angeblich super erfolgreich wird, in kürzester Zeit und am besten noch, ohne etwas dafür zu tun.

Nein, ich zeige dir, wie du dich selbst führst, wenn es in Leben und Karriere nicht läuft wie geplant.

Denn genau das musste ich selbst lernen.

Vielleicht kennst du das Gefühl

Von außen sieht alles richtig aus. Verantwortung, Leistung, ein guter Ruf. Und trotzdem kommst du nicht weiter.

Dahinter liegt ein Satz, den kaum jemand ausspricht. Entweder ich funktioniere und liefere. Oder ich nehme Rücksicht auf mich und verliere. Beides gleichzeitig geht nicht.

Diesen Satz habe ich jahrelang selbst geglaubt.

Ich kenne das nicht aus einem Lehrbuch. Ich kenne es, weil ich an dem Punkt stand, an dem alles wegbrach, was ich aufgebaut hatte.

Wo es anfing

Sportwissenschaft in Frankfurt. Danach der erste Job im Sportbusiness. Von Anfang an interessierte mich weniger die Ausrüstung als die Frage, was Menschen unter Druck trägt.

Februar 2007

M.A. Sportwissenschaft

Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Mai 2007

GROFA House of Brands

Sales. Der erste Job im Sportbusiness.

Elf Jahre PUMA

2008 fange ich als Product Line Manager an. Elf Jahre später bin ich Global Senior Partnership Manager für Borussia Dortmund. Dazwischen vier Rollen und ein ganzer Berufsweg.

Mai 2008 bis Mai 2019

PUMA SE

Herzogenaurach. Vier Rollen in elf Jahren.

2008 Product Line Manager Teamsports CEU
2011 Field Sales Manager Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz
2012 Team Head Teamsports Merchandising DACH
2015 Global Sr. Partnership Manager Borussia Dortmund

Ich habe nicht gewartet, bis mich jemand sieht

Am Anfang bei PUMA war ich weit unten. Kleiner Titel, überschaubares Gehalt. Und trotzdem Feuer und Flamme für die Marke. Ich bin morgens um vier aufgestanden und nach Herzogenaurach gefahren, um eine Musterkammer aufzuräumen und mir daraus ein System zu bauen. Klingt nach nichts. Irgendwann hat das Team es mitgemacht.

Jahre später habe ich ein 60-seitiges Memo geschrieben. Sechzig Seiten, in denen ich begründet habe, warum es eine Stelle braucht, die es in der Firma vorher gar nicht gab. Die Partnership-Stelle beim BVB. Niemand hat mir die Idee serviert. Ich habe sie den anderen serviert.

Und der ehrliche Teil dazu: Genau dort, auf dem Höhepunkt meiner Position, stand ich auch am meisten unter Druck. Der Titel hat ihn nicht kleiner gemacht.

Deine Position ändert sich nicht, wenn dich jemand entdeckt. Sie ändert sich, wenn du sie hinstellst.

2012 legt mir mein holländischer Kollege ein Buch auf den Tisch. Die 7 Wege zur Effektivität von Stephen R. Covey. Ich lese es und eine Frage lässt mich von da an nicht mehr los.

Was macht Menschen dauerhaft stark? Nicht nur an den guten Tagen.

Damals ahnte ich nicht, dass diese Frage zwölf Jahre später ein ganzes System ergeben würde.

2015

Wendepunkt

Die erste echte Erkenntnis zu Selbstführung

PUMA SE, Global Sr. Partnership Manager Borussia Dortmund.

Die Entscheidung im Auto

Von außen ein absoluter Traumjob. Von innen oft ein Spielfeld voller Machtspiele. Ich merke, wie ich zum Spielball anderer werde. Bis ich eines Tages völlig verzweifelt im Auto sitze und eine Entscheidung treffe, die alles verändert.

Ich konzentriere mich ab jetzt nur noch auf das, was wirklich in meinem Wirkungskreis liegt.

Es war das erste Mal, dass ich verstand, was Selbstführung wirklich bedeutet.

Als nichts mehr lief

Meine Frau wird unerwartet schwer krank. Zweieinhalb Jahre, die alles verändern. Ich bin Alleinverdiener. Wir haben Kinder. Ein Haus. 2019 kündige ich bei PUMA, ohne Plan, aber mit klarem Kompass.

Mai 2019 bis November 2019

Head of Marketing

SportsTotal, Spielerberatung.

12/2019

Tiefpunkt

Arbeitslos

Nach sieben Monaten entlassen. Zum ersten Mal in meinem Leben ohne Job.

Ein Abstecher, der sich schon in dem Moment falsch angefühlt hat, als ich die Entscheidung getroffen habe. Ich bin trotzdem gegangen. Aber der Wille, nach Hause zu kommen, war größer.

An diesem Tag stehe ich auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt und denke einen einzigen Satz.

Frankfurter Weihnachtsmarkt, 30. November 2019

Ich hole mir alles zurück.

Nicht aus Wut. Sondern weil es mir zusteht.

Der Verkaufscontainer

Die Rechnung mache ich ohne COVID. 86 Bewerbungen später kein einziges Angebot. Im November 2020 sitze ich in einem Verkaufscontainer in Lohr am Main und verkaufe Gebrauchtwagen. Mein Gehalt liegt unter dem, was ich 2008 als Junior verdient habe.

November 2020 bis heute

Autohaus Grampp

Lohr am Main. Vom Container in den Großkundenvertrieb.

11 / 2020 Gebrauchtwagenverkauf
11 / 2021 Großkunden- und Flottenverkauf

Ehrlich gesagt habe ich lange darauf gewartet, dass irgendjemand aus meinem Netzwerk anruft und mir die Hand reicht. Aber niemand kam.

Und ich will ehrlich sein: Der Container war nicht nur ein finanzieller Absturz. Mir fehlte das Stadion. Die Reisen. Die Menschen. Dieses Kribbeln vor einem Spiel, wenn du weißt, gleich schauen Millionen Menschen genau denen Jungs zu, mit denen ich jeden Tag zu tun hatte.

Ich hatte nicht nur einen Job verloren. Ich hatte verloren, wer ich war. Und ehrlich gesagt ist das bis heute nicht ganz weg. Fußball zum Beruf zu machen war immerhin stets ein Traum. Ein Traum, den sich nur ganz wenige erfüllen können.

Vielleicht kennst du das in einer anderen Form. Etwas, das du mal warst und im Job nicht mehr sein darfst.

Paradoxerweise war es dann genau dieser Container, der mich die wichtigste Lektion meines Lebens gelehrt hat.

"Der einzige Mensch, der dir wirklich helfen kann, ist der, der dich morgens im Spiegel ansieht."


Christian Pflug

Selbst-Investition

Von 2020 bis 2024. Vier Ausbildungen.

Während ich im Autohaus einen Neustart erlebe, baue ich parallel mein Fundament auf. Vier Ausbildungen in genau den Bereichen, die später zu MINDSE7 wurden.

2020

High Performance

Brendon Burchard, High Performance Institute, USA.

2022

Ernährung

Barca Innovation Hub, FC Barcelona, Spanien.

2023

Funktionale Atmung

Patrick McKeown, Oxygen Advantage, Irland.

2024

Schlaf

IST-Studieninstitut, Deutschland.

Vier Bereiche. Ein Ziel. Verstehen, was den Menschen unter Druck wirklich trägt.

Und alle vier funktionieren nach demselben Prinzip. Nicht durch einmaliges Verstehen, sondern durch tägliches Training.

Und hier wird es interessant

Vier Ausbildungen. Ein Buch. Und parallel im Autohaus vom Verkaufscontainer in den Großkundenvertrieb.

Die naheliegende Erklärung wäre: Er hat halt mehr gearbeitet. Stimmt aber nicht. In der Zeit, in der ich am meisten geschafft habe, war ich deutlich weniger gehetzt als in meinen PUMA-Jahren.

Ich habe nicht mehr gearbeitet. Ich habe anders gearbeitet.

Ich habe angefangen, mich selbst zu führen, bevor ich versucht habe, irgendetwas anderes zu führen. Nicht als Belohnung, nachdem es wieder lief. Sondern als Voraussetzung dafür, dass es wieder läuft.

Der Satz von vorhin stimmt also nicht. Funktionieren und auf sich achten sind keine Gegner. Das eine trägt das andere.

Im Sport wird trainiert, was viele sich im Büro nur erhoffen. Ich habe aufgehört zu hoffen und angefangen zu trainieren.

Was am Ende entscheidet

Ich saß irgendwann abends vor dem Fernseher, ein Champions-League-Abend, und Matthias Sammer sprach sichtlich genervt über das, was im Fußball fehlt. Nicht Technik, nicht Taktik. Sondern die Dinge, die man nicht direkt messen kann.

Die unsichtbaren Faktoren. An denen man trotzdem jeden Tag arbeiten muss.

Bei mir hat es in dem Moment Klick gemacht. Im Sport wie im Business entscheidet genau das. Und man kann daran arbeiten.

Februar 2024

Sieben Prinzipien. Ein System.

Skitrip Sterzing. Mit Vater und Bruder.

Weit weg vom Alltag, vom Lärm, von den Erwartungen. Und genau dort, in der Ruhe der Berge, fügt sich zusammen, was ich in den Jahren davor erlebt und gelernt hatte.

Sieben Prinzipien, die sich zu einem Wort fügen: MINDSE7.

Kein Konzept vom Reißbrett. Und kein Wissensspeicher, den man einmal durchgeht. Sondern ein Trainingssystem, an dem man jeden Tag arbeiten kann.

14. November 2024

MINDSE7 geht an den Start

Aus einer Frage von 2012 wird ein System.

14. November 2024

Mein erstes Buch

Sieben Prinzipien zum Nachlesen. Rund 1.300 Leser:innen.

Fast ein Jahr Arbeit. Von der Idee in den Bergen bis zum fertig gedruckten Buch. Alles selbst gemacht, bis hin zur Website.

Für wen ich eigentlich schreibe

Geschrieben habe ich das Buch für Fußballer. Aus Leidenschaft für diesen Sport, aus elf Jahren darin und aus einer Erkenntnis: Genau das, worüber ich schreibe, fehlt vielen dieser Sportler.

Dann habe ich mir angeschaut, wer es tatsächlich gekauft hat. Über 95 Prozent meiner Käufer sind keine Profifußballer. Es sind Teamleiter, Bereichsleiterinnen, Menschen aus dem mittleren Management. Der Markt hat mir gesagt, für wen ich schreibe. Nicht ich ihm.

Vielleicht kennst du das auch: Du wirst ständig für dieselbe Sache geholt und hältst sie selbst für Nebensache. Manchmal sieht dein Umfeld früher als du, wo deine eigentliche Position liegt.

Wo ich das gelernt habe

Bevor ich mit Menschen im Büro gearbeitet habe, habe ich mit Menschen gearbeitet, deren Leistung jede Woche öffentlich bewertet wird. Der Druck ist derselbe. Die Zweifel sind dieselben. Nur das Spielfeld ist ein anderes.

Die folgenden Stimmen stammen aus dieser Zeit. Sie sagen nichts darüber, wie ich heute arbeite. Sie sagen, woher ich komme.

Ehemaliger Bundesliga-Profi und Polnischer Nationalspieler

LUKASZ PISZCZEK

"Verantwortungsbewusstsein und Engagement zu zeigen ist eine Tugend. Mit Chris zu arbeiten bedeutet, vom Problem zur Lösung zu gelangen. Im Leben und im Beruf hat dies einen hohen Stellenwert."

Von Darmstadt 98 zu Swiss Life Select

EMIL HAGEMANN

„Mein größtes Thema war Selbstbewusstsein. Ich wollte allen gefallen, habe mich verstellt und war viel zu kritisch mit mir. Das hat dauerhaft Energie gekostet. Ich habe einiges versucht und bin immer wieder in alte Muster gefallen, weil mir dafür der Trainer fehlte. 

Aus dem Leistungssport kannte ich zwar die Arbeit mit Sportpsychologen. Die Gespräche mit Chris hatten allerdings ein anderes Niveau. Er stellt starke Fragen, durch die ich die Lösung selbst finde. Und weil er beruflich wie privat eine neutrale Person ist, fällt es mir leicht, mich ihm zu öffnen.

Die Veränderung kam langsam, aber merklich. Heute spüre ich sie fast rund um die Uhr. Ich schaue positiver auf die Dinge und bin grundsätzlich glücklicher.

Nach einem Bandscheibenvorfall habe ich das Trikot gegen das Businesshemd getauscht. Mein Leben hat sich um 180 Grad gedreht, und den Mut zu dieser Entscheidung hatte ich, weil ich damit nicht allein war. Was ich hier gelernt habe, hilft mir heute im Leben genauso wie im Business."

Fußball-Profi

TOBIAS PACHONIK

"Coaching Gespräche mit Chris zu führen ist herausfordernd und individuell. Man lernt sich selbst besser zu reflektieren und dadurch aktiver den bevorstehenden Herausforderungen zu begegnen. Chris Impulse haben mich auf dieser Reise ge- und befördert."

Fußball-Profi, Atromitos Athen, Super League , Griechenland

MAKANA BAKU

"Chris hat mir geholfen, entschlossener zu sein, als jemals zuvor und dadurch zur besten Version von mir selbst zu werden."

Fußball-Profi, Wycombe Wanderers, League One, England

BRADLEY FINK

Chris hat mir geholfen, meine Lebensbestimmung klarer zu erkennen: mit Freude durchs Leben zu gehen, aus Fehlern zu lernen, meine Liebsten zu lieben, dankbar zu bleiben und mein Potenzial konsequent zu verwirklichen.

Heute

Mein Spielfeld ist ein anderes

Ich arbeite mit Menschen, die kein Stadion brauchen, um unter Druck zu stehen. Mit Führungskräften, Teamleiter:innen, Verantwortungsträger:innen. Die Prinzipien sind dieselben geblieben. Nur das Spielfeld hat sich verändert.

Ich rede nicht aus sicherer Entfernung. Ich stehe jeden Tag selbst auf dem Spielfeld. Ich trainiere keine Theorie. Ich trainiere das, was ich selbst jeden Tag brauche.


Und jetzt du

Ich habe dir meinen Weg erzählt. Nicht weil er besonders ist. Sondern weil ich darin vieles wiederfinde, was du vielleicht gerade erlebst. Den Druck. Die Zweifel. Das Gefühl, viel zu leisten und trotzdem nicht weiterzukommen.

Der Satz, den du mit dir herumträgst, ist kein Naturgesetz. Er fühlt sich nur so an, weil alles um dich herum ihn bestätigt.

Und du wirst den Moment merken, an dem er kippt. Es ist kein großer Moment. Es ist ein ganz normaler Montag. Dieselben Termine, derselbe Druck. Und du stellst fest: Ich reagiere nicht mehr. Ich führe mich.

Willst du wissen, wo du gerade wirklich stehst?

Zehn Minuten, danach weißt du, wo's aktuell bei dir klemmt. Niemand sieht das Ergebnis außer dir.

Du bist nur sieben Prinzipien davon entfernt, ein:e Business-Athlet:in zu werden.

#PlayMentallyStronger

Jede Woche eine Folge

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Business-Athlet:in

Jede Woche nehmen wir uns eine Sache vor, die dich gerade festhält. Und eine, die du danach anders machen kannst.