Dunkles Schlafzimmer mit leuchtendem Handydisplay als Sinnbild für Gedanken, die nach Feierabend weiterlaufen

Jeden Tag am Anschlag, nie Feierabend im Kopf. Warum sich viele im Job Tag für Tag zusammenreißen, aber nur die wenigsten bewusst trainieren, was sie dagegen tun können.

 

Es ist 22:40. Du liegst im Bett und spielst zum vierten Mal ein Gespräch durch, das seit acht Stunden vorbei ist. Diesmal mit einem Satz, der dir tagsüber nicht eingefallen ist.

Wenn du das kennst, geht es dir wie mir. Auch ich habe jahrelang geglaubt, das gehöre einfach dazu, wenn man Verantwortung trägt.

Heute weiß ich, dass es das nicht tut. Dir fehlt nur etwas, das dir bisher nie jemand gezeigt hat.

 

Aber es geht nicht nur um 22:40 Uhr

Es ist auch die Situation im Auto. Der Motor ist aus, du stehst vorm Haus, und sitzt trotzdem noch drei Minuten da, weil du das Gefühl hast, du musst erst runterkommen, bevor du reingehst.

Oder dein Kind, erzählt dir etwas vom Kindergarten oder von der Schule. Du nickst hier und da zwar brav, aber gedanklich bist du eigentlich noch im Meeting von halb drei.

Oder vielleicht ist es der Samstag im Supermarkt, irgendwo zwischen Milch und Kasse, und plötzlich schwirrt dir schon der Montag durch den Kopf.

Oder es sind die Mails, die du dir selbst schreibst, zu Dingen, die du keinesfalls vergessen darfst. Dazu noch ein paar Kalendereinträge, nur zur Sicherheit.

 

Zwei Stunden früher lösen das Problem nicht

Und jetzt kommt der Teil, den fast keiner wahrhaben will bzw. den zumindest ich für so viele Jahre nicht wahrhaben wollte.

Stell dir vor, du gehst ab morgen jeden Tag zwei Stunden früher nach Hause. Die ersten Tage fühlt sich das gut an. Mehr Zeit, mehr Luft, du denkst dir: "siehst du, geht doch."

Und dann, nach drei oder vier Tagen, liegst du um 22:40 wieder wach und spielst dasselbe Gedankenkino durch wie vorher auch.

Es hat sich nichts verändert. Außer dass du jetzt zwei Stunden mehr Zeit hast, die deinen Kopf trotzdem nicht daran hindern, weiterzuarbeiten.

Denn das, was dich tatsächlich müde macht, sind nicht die Stunden, die du arbeitest. Es ist die Tatsache, dass es für dich keinen Feierabend gibt. Dass das, was auf der Arbeit passiert, nie aufhört.

Dein Kopf bleibt permanent im Spiel, auch wenn dein Körper längst zu Hause ist.

 

Der gefährlichste Satz: Reiß dich zusammen

Diesen Satz habe ich mir jahrelang selbst gesagt. Und genau hier sitzt meiner Erfahrung nach der Denkfehler.

Ich bin ehrlich, für mich war das lange eine Charakterfrage. Eine Zeit lang wollte ich mir erzählen, dass meine Arbeit zu meinem Wesen geworden ist. Ein fester, leidenschaftlicher Bestandteil meines Lebens. Und das ging nicht nur mir so, sondern vielen meiner Kollegen. Es war eine Kultur mit maximaler Identifikation.

Und ich habe das geliebt. Genau deshalb habe ich geglaubt, dass es mich nicht belastet.

Wenn du etwas liebst, kann es dir doch nicht schaden. Oder?

Doch, kann es und zwar wenn es auf eine ganz subtile Art und Weise toxisch wird. 

Ich habe meine letzte Mail gefühlt um halb eins nachts geschrieben. Und die erste morgens um halb sieben. Und trotzdem hatte ich das Gefühl von Schuldigkeit. Das Gefühl tagsüber nicht alles gegen, nicht alles rausgeholt zu haben. Oder nicht früh genug aufgestanden zu sein. 

Und dann fängt der Kopf an zu arbeiten. Meetings. Worte, die gesprochen wurden. Wer hat wie geschaut. Was hat der damit gemeint. Kennst du das?

Und ganz krass, gerade als es auf der Arbeit politisch wurde, und das wurde es oft, habe ich sogar in die Anrede von Mails etwas hineininterpretiert.

Wenn mich jemand mit "Chris,..." angeschrieben hat und das höfliche "Hallo" davor fehlte, klang das für mich wie eine Art Befehlston. Da ging jede Alarmglocke an. Folglich lag ich abends im Bett und überlegte, was diese fehlende Begrüßung wohl zu bedeuten hat.

Erst Jahre später habe ich verstanden, dass dies mitunter auch kulturell ist und jeder die Welt aus seiner eigenen Brille sieht. Der Mensch, der diese Mail geschrieben hat, saß vielleicht zwischen zwei Terminen und hat einfach schnell getippt, ohne jegliche, böse Absicht. 

D.h. ich hatte mir das Problem selbst gebaut und genau da liegt der Punkt, abends über die Arbeit nachzudenken, ist per se nicht automatisch schlecht, solange das reflektierend geschieht.

Aber ich habe nicht reflektiert. Ich habe gegrübelt.

Der Unterschied ist einfach. Reflexion hat eine Konsequenz. Am Ende steht eine Entscheidung, eine Erkenntnis, ein nächster Schritt. Grübeln hat keine. Du drehst dieselbe Runde, wieder und wieder, ohne dass etwas dabei herauskommt.

Und genau dann wird aus etwas, das du liebst, eine Last.

Als mich dieses nicht abschalten können mit den Jahren belastete, hab ich es versucht mir so zu erklären, dass es im Prinzip zwei Lager gäbe. Die einen, die abschalten können. Und die anderen, die es nicht können. Und wenn du zu den anderen gehörst, also die, die es nicht können, dann musst du dich einfach ein bisschen mehr zusammenreißen.

Ganz ehrlich? Das ist völliger Unsinn. Glaubst du nicht? Dann lass mich es dir beweisen.

Gehen wir doch einfach mal davon aus, dass du bist seit Jahren zuverlässig bist. Du lieferst grundsätzlich ab, nicht nur, wenn es drauf ankommt. Du bist verbindlich und hältst Zusagen ein, auch wenn dir keiner über die Schulter schaut. Du arbeitest, ohne das dir jemand sagen müsste wie. Soweit richtig, oder?

Ok, würdest du mir dann auch recht geben, wenn ich sage, insofern deine Disziplin dein Problem wäre, dann wärst du doch ganz sicher nicht dort, wo du heute bist, oder?

D.h. mit deiner Disziplin gibt es kein Problem. Auf dieser Ebene funktionierst du. Sie funktioniert sogar so gut, dass sie dich genau hierher gebracht hat, weil du immer noch eine Schippe drauflegen konntest.

Was dir fehlt, ist etwas anderes. Und dafür kannst du erstmal gar nichts.

 

Im Fußball gibt es einen Abpfiff

Ich bin super dankbar, dass ich für PUMA rund elf Jahre auf den unterschiedlichsten Trainingsplätzen der Bundesliga unterwegs sein durfte. Was mir dort aufgefallen ist, hat lange gebraucht, bis es bei mir ankam.

Aber Fakt ist und so sehr manch einer daran glaubt, aber kein Spieler schreibt sich sonntagabends in den Kalender, dass er am Montag einen besseren Innenseitenpass spielen muss, weil der am Samstag dreimal schiefging.

Die Jungs haben einen klaren Plan für die Woche. Und es gibt Menschen, deren einzige Aufgabe darin besteht, diesen Plan umzusetzen. Die Inhalte werden gemessen, angepasst, wiederholt.

Aber das Entscheidende ist viel banaler.

Im Fussball gibt es einen Abpfiff.

Völlig egal ob im Training oder im Spiel, beide sind in dem Moment vorbei, in dem der Trainer oder der Schiedsrichter abpfeift. Danach kommt die Kabine, danach kommt Erholung, Physio, gemeinsames Mittagessen. Soll heißen, selbst auf absolutem Top-Niveau, gibt einen Moment, an dem jeder weiß: Feierabend.

Nun ist es so, im Business kommt der Chef halt nicht um 18 Uhr ins Büro, pfeift ab und schickt dich nach Hause. Schön wärs, aber ich habe bis heute keinen Chef erlebt, der dir sagt, dass jetzt Schluss ist. Die Mails laufen weiter, das Handy liegt auf dem Nachttisch, und dein Kopf bekommt nie das Signal, dass er aufhören darf.

Es sei denn, du lernst, dich selbst besser zu führen. Denn niemand anders wird das für dich tun, genauso wie niemand anderer deine Rechnungen bezahlt. 

Und wer sich mit seiner Arbeit identifiziert, wer hungrig ist, wer abliefern will, wer ein hohes Pflichtbewusstsein hat und dessen tägliche Performance nicht abgepfiffen wird, der hört auch nicht auf. Der hat keinen Feierabend. Der macht immer weiter.

 

Warum Zusammenreißen genau das Falsche ist

Und deswegen möchte ich, dass du dir kurz etwas vorstellst, ok? Stell dir mal vor ein Profi würde vor jedem Spiel ein Seminar für Technik und Taktik besuchen, anstatt seinem Training nachzugehen. Er hört sich alles an, schreibt mit, nickt, und geht dann auf den Platz.

Wäre doch irgendwie absurd, oder?

Aber genau das machen wir im Business jeden Tag. Wir lesen Texte, hören morgens und Abends Podcasts, nicken mit dem Kopf, gehen auf Fortbildungen. Kurzum, wir legen Wissen nach.

Und dann? Genau, ändern wir an unserem Alltag nichts. Es bleiben dieselben zehn bis zwölf Stunden, dieselbe Erreichbarkeit, dieselben Reflexe, derselbe Gossip, derselbe Ärger, dieselbe Frustration. Und das allerbeste, wir wundern uns, dass sich nichts ändert.

Wissen und Können sind jedoch zwei verschiedene Paar Schuhe. Du kannst dir alles Wissen der Welt googeln, oder anhören, aber du musst es trainieren. Erst danach kannst du es im Alltag Stück für Stück anwenden. So verändert sich mittel- bis langfristig überhaupt irgendetwas.

Dafür gibt es einen Grund, den die Trainingswissenschaft im Sport seit Jahrzehnten kennt.

Dein Körper wird nicht während der Belastung stärker. Er wird in den Ruhephasen stärker, in den Erholungsphasen. Das ist ungefähr wie beim Krafttraining. Der Muskel wächst nicht durch das theoretische Wissen über Krafttraining, genauso wenig wie durch den aktiven Bizep-Curl in 3 Sätzen mit dem Ziel des Hypertrophie Trainings. Nein, er wächst in den Nächten danach, wenn der Körper im Regenerations- und Lernmodus ist.

Ja, du musst deinen Körper fordern, stellenweise sogar überfordern, um einen positiven Anpassungseffekt zu erzielen. Das stimmt.

Aber genau deshalb trainiert man im Sport periodisch. Und eben nicht jeden Tag Vollgas bis zur Sommer- oder Winterpause, nur um dann in den Urlaub zu fahren und sich zu wundern, warum man erstmal gar nicht klarkommt. Nicht runterfährt. Und im dümmsten Fall sogar krank wird.

Was ich damit sagen will, Erschöpfung ist nicht automatisch ein Beweis für deinen geleisteten Einsatz.

Und hier ein Unterschied, den man leicht überliest. Arbeit ist kein sportliches Training. Es wird selten bis nie vom Chef bewusst periodisiert, zumindest was die Belastung angeht. Bewusste Lerneffekte werden seltenst gefördert. Das sind alles Parallelprogramme, die nebenbei mitlaufen. In der heutigen Zeit darf der Job darf nie stehen bleiben. Alles geschieht gleichzeitig.

Deshalb ist Erschöpfung erstmal nur ein Zustand, der mit Müdigkeit beginnt. Ob daraus Stärke wird, entscheidet, was danach passiert.

Kommt nach der Belastung sofort die nächste, wird aus Belastung (je nach Dauer) sehr wahrscheinlich nie Stärke. Sondern eher Verschleiß.

Und Zusammenreißen heißt in diesem Kontext nur eins: noch eine Schippe an Belastung obendrauf.

Das ist der Grund, warum daraus nicht mehr Leistung, sondern nur mehr Last wird. Je schwerer die Last und je länger du sie trägst, desto wahrscheinlicher wird irgendwann der Zusammenbruch unter dieser Last.

 

Vom Hoffen ins Training

Ich selbst habe das nicht gemerkt, weil ich in irgendeiner Form schlauer wäre als du. Absolut gar nicht. Ich habe es gemerkt, weil ich das Glück hatte, jahrelang beide Welten nebeneinander zu sehen. Sportwissenschaft im Studium, danach über elf Jahre im Angestelltendasein rund um den Profisport, und daneben meine Teilselbstständigkeit seit nunmehr >6 Jahren, im Feld der Persönlichkeitsentwicklung, größtenteils mit Profisportlern aus dem Bereich Fussball.

Wenn man beides direkt nebeneinanderlegt, fällt einem irgendwann etwas auf.

Im Sport trainiert man kontinuierlich, um besser zu werden. Nicht jeden Tag Vollgas, sondern eher moderat. Es gibt Spitzen, in denen es intensiver wird, und Phasen, in denen Athleten bewusst auf einem moderaten Level konditioniert werden.

Aber im Business hoffen viele nur darauf, besser zu werden. Ohne aktiv etwas dafür zu tun. Ohne zu trainieren. Ohne die Bereitschaft zu entwickeln, mehr aus sich rauszuholen. 

Das klingt erstmal wie ein netter Satz. Aber er beschreibt zwei völlig verschiedene Systeme.

Hoffen heißt: Ich strenge mich an und warte, dass es sich irgendwann auszahlt. Dass der Chef mich und meine Leistung irgendwann sieht.

Und ja, mir ging es bei PUMA genauso. Ich hatte bei Gott keine schlechten Positionen, ganz im Gegenteil. Aber der letzte ganz große Wurf hat bei mir dann doch gefehlt. Warum? Weil mir etwas fehlte, was andere hatten und ich nicht.

Nur, völlig losgelöst ob es bei ihnen Talent oder harte Arbeit war, ich selbst habe an diesem Umstand nichts geändert. Ich habe nicht trainiert. Wie hätte ich diese Lücke denn dann bitte schließen sollen?

Und obwohl dem so war, habe ich mich trotzdem darüber geärgert. Mich geärgert, dass man mich nicht sieht, und gehofft, dass es sich irgendwann ändert.

Trainieren heißt dagegen: Ich weiß, was ich üben muss, wie oft, und woran ich nach einer gewissen Zeit merke, dass es wirkt.

Beides ist auf seine Art und Weise anstrengend. Beides kostet dich emotional und energetisch hier und da denselben Montagmorgen. Aber nur eines von beidem bringt dich wirklich weiter.

Und weil im Business niemand kommt, um die Trainingseinheit oder das Spiel abzupfeifen, musst du selbst abpfeifen. Du bist das Regulativ. Du musst dich selbst besser führen.

Klingt banal. Wird nur leider niemandem so beigebracht bzw. wurde zumindest mir nie so beigebracht. Dir?

Damit du mich nicht falsch verstehst. Die Extrameile ist bedingt richtig, um im Job weiterzukommen. Aber sie war noch nie als Dauerlösung gedacht. Periodisiert kannst du sie gehen. Für einen Launch, für eine Sales-Präsentation, für Revision oder Inventur. Aber nicht von Urlaub zu Urlaub.

 

Und weil ich hier keine heile Welt verkaufe

Ich schreibe das nicht als jemand, der das Problem ein für alle Mal gelöst hat, oder die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. 

Ich schreibe das, weil ich von Natur aus, eher der ungeduldige Typ bin. D.h. ich fange Dinge an, verwerfe sie wieder, fange neu an, weil ich Ergebnisse sehen will, statt Inhalte prozessual sauber aufzubauen. Und das Verhalten, kostet mich regelmäßig Zeit. Zeit, die ich nicht habe.

Und jetzt kommts. Stamina, also Ausdauer, ist ein zentraler Bestandteil meiner MINDSE7-Philosophie. Prinzip Nummer fünf, das S wie Stamina und dennoch bin ich selbst ungeduldig.

Trotzdem ist das kein Widerspruch. Es ist der Grund, warum ich es trainiere.

Und genau deshalb schreibe ich das hier. Nicht weil ich weiter wäre als du. Sondern weil ich einen Weg gegangen bin, auf dem du vielleicht gerade auch unterwegs bist. Und weil mir einiges erspart geblieben wäre, wenn es mir jemand früher gesagt hätte.

 

Dein nächster Schritt

Bevor du dir jetzt irgendetwas vorwirfst: Lass es. Es ist nicht deine Schuld.

Es geht fast allen so, mit denen ich spreche. Es lag nie an dir, sondern an einer fehlenden Methode. An einem fehlenden System, das dich auf diesem Weg unterstützt.

Und wenn du unter diesen Bedingungen so weit gekommen bist, dann sagt das ziemlich viel darüber aus, was passieren könnte, sobald du mit dem Training beginnst.

Das ist der Unterschied zwischen einem:r Leistungsträger:in und einem:r Business-Athlet:in. Der oder die Leistungsträger:in wartet darauf, dass irgendwann jemand kommt und abpfeift. Der oder die Business-Athlet:in pfeift selbst ab.

Dass dein Kopf abends nicht aufhört, an den Business-Alltag zu denken, ist kein Charakterfehler. Es ist das Muster, das entsteht, wenn deine Selbstführung noch nicht trainiert ist.

Kein Stress, das heißt nicht, dass du diese Woche noch alles sofort umbauen musst.

Aber vielleicht hilft dir, was mir geholfen hat. Ein erster, völlig unspektakulärer Schritt. Ehrlich hinschauen und definieren, wo du überhaupt stehst. Nicht überall gleichzeitig, sondern an der Stelle, an der gerade am meisten liegen bleibt. Dort, wo es wirklich klemmt.

Genau dafür gibt es meinen Selbsttest. Ein paar Minuten lang, kostet dich nichts, und am Ende siehst du, wo innerhalb der sieben Prinzipien dein größter Hebel liegt.

Denk dran, du bist nur sieben Prinzipien davon entfernt, ein:e Business-Athlet:in zu werden.

Und deswegen zum Schluss nochmal ganz ehrlich: Wann hast du zuletzt einen stressigen Alltag für dich bewusst abgepfiffen? Nicht aus Frustration, Ärger, oder Wut, sondern zu deinem Besten?

#PlayMentallyStronger

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